Der Unterschieds-Test
Viele sogenannte Konsequenzen sind in Wahrheit Strafen mit besserem Namen. Acht Situationen aus dem Alltag. Erkennst du, was was ist?
8 Fragen · 3 Minuten · kostenlos
Frage 1 von 8
Der Becher
Dein Kind kippt beim Spielen absichtlich Wasser auf den Tisch. Du sagst: „Dann wischen wir das jetzt zusammen auf.“
Die Auflösung bekommst du am Ende per E-Mail, Situation für Situation und mit Erklärung.
Häufige Fragen
Eine Konsequenz hat einen echten Zusammenhang zur Sache, folgt zeitnah und beschämt nicht. Eine Strafe stellt einen künstlichen Zusammenhang her, kommt oft viel später und soll unangenehm sein, damit das Kind etwas lernt. Der Ton entscheidet nicht: Auch eine freundlich vorgetragene Strafe bleibt eine Strafe.
Oft ja, und der Einwand ist berechtigt. Sobald man sich eine Folge ausdenken muss, damit sie „logisch“ wirkt, ist es meistens keine mehr. Echte Konsequenzen muss man selten erfinden, sie ergeben sich aus der Situation.
Doch. Wenn dein Kind mit etwas nicht so umgeht wie vereinbart, ist es sinnvoll, dass die Sache pausiert. Entscheidend ist, dass es einen Zusammenhang gibt und dass eine Rückkehr eingebaut ist. Nicht als Bestrafung, sondern als Klärung.